In der siebten Runde der Verbandsliga konnten wir einen wichtigen 5.5 - 2.5 Auswärtssieg gegen Rendsburg einfahren. Gleich zu Beginn der Begegnung stand fest, dass das siebte Brett von unseren Gastgebern krankheitsbedingt freigelassen wird. Ziemlich schnell konnte dann Hendrik am dritten einen hübschen Angriff am Königsflügel zu einem Sieg ummünzen, sodass es bereits in der ersten Stunde 2-0 für uns stand. Dass wir an diesem Tag nicht mit leeren Händen nach Hause fahren, war dann zu diesem Zeitpunkt mehr als wahrscheinlich. Es folgten dann drei Remis von Thomas, Lars und Reiner. Thomas hatte zwar einen prächtigen Freibauern auf d5, jedoch mit schwierigen Aussichten. Lars kam mit Schwarz auf dem Königsflügel schon etwas in Bedrängnis gegen ein Läuferpäarchen und vorgerückten Bauern, sicherte jedoch auch ein Unentschieden. Reiner stand nach der Eröffnung permanent in der Defensive, doch konnte nach ein paar ruhigen Zügen des Gegners wieder Gegenspiel erlangen und ausgleichen. Damit waren noch Thies, Hauke und Jan übrig. Thies geriet in seiner Stellung am Königsflügel mit Schwarz in Bedrängnis. Nachdem ihm selbst die Zugalternativen ausgingen, konnte sein Gegner ein starkes Positionsspiel aufbauen. Das war aber nur das einzige Brett, das wir an diesem Tag den Rendsburgern ließen. Jan konnte währenddessen einen überraschenden Sieg einfahren, nachdem sein Gegenspieler das Endspiel mit Turm und Läufer gegen zwei Türme aufgab. Damit war unser Sieg klar.

Hauke und sein Gegenspieler Manfred Plewka spielten an dem Tag die längste Partie. Mit einer schönen Kombi konnte Hauke einen Bauern gewinnen, später sogar eine Qualität, die jedoch zu einem nicht ganz eindeutigen Damenendspiel führte. Die Partie war lange nicht entschieden, da Zeitnot und Dauerschach drohten. In der Partie wurden schließlich 4 Bauern zu Damen (!) umgewandelt und das Endspiel wurde auf dem ganzen Brett gespielt. Hauke gewann schließlich trotz ständiger Zeitnot und wir sicherten uns so einen wichtigen Sieg für den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Tabelle nach dem 7ten Spieltag:

Rg Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1
(1988)
X 5.5 4.0 4.5 4.5     4.5 6.0 6.5 13 35.5
2
(2053)
2.5 X 6.5 4.5     4.0 4.5 4.5 5.5 11 32.0
3
(1954)
4.0 1.5 X 3.0 5.0 5.5   5.0   7.0 9 31.0
4
(1837)
3.5 3.5 5.0 X 5.0 4.5 4.5     4.0 9 30.0
5
(1859)
3.5   3.0 3.0 X 4.5 4.5 5.5 3.5   6 27.5
6
(1878)
    2.5 3.5 3.5 X 4.5 3.5 5.0 4.5 6 27.0
7
(1814)
  4.0   3.5 3.5 3.5 X 2.0 6.0 4.5 5 27.0
8
(1860)
3.5 3.5 3.0   2.5 4.5 6.0 X 4.0   5 27.0
9
(1937)
2.0 3.5     4.5 3.0 2.0 4.0 X 5.0 5 24.0
10
(1793)
1.5 2.5 1.0 4.0   3.5 3.5   3.0 X 1 19.0

Am vergangenen Samstag fand die erste Runde des Mannschaftspokals in Bad Segeberg statt. Das dortige Gymnasium bietet beste Voraussetzungen für spannende Mannschaftskämpfe. Während der Fahrt zum Spielort haben wir uns schon Gedanken über die Aufstellung gemacht. Wir beschlossen, dass unsere Bank, Thomas Nonnenmacher, am ersten Brett spielen soll. Thies Rosenburg soll am zweiten Spitzenbrett und Hauke Rosenburg am dritten Brett spielen. Reiner Kühl bekleidete unser viertes Brett. Wir alle hofften, dass die Losfee uns einen Gegner vor die Nase setzt, gegen den wir noch nie gespielt haben. Aber es kam alles anders...wir mussten gegen Itzehoe antreten, die ab nächster Saison in der Verbandsliga A antreten werden. Das wird sicher eine spannende Saison. :)

Die Aufstellung:

 

Thomas Nonnenmacher -      Cliff Ruhland        w/s
Thies Rosenburg           -      Frank Hamann     s/w
Hauke Rosenburg          -     Sören Koch         s/w
Reiner Kühel                 -     Sven Meyerhold   w/s

Die Spiele begannen alle unspektakulär und es entwickelte sich nirgends ein schneller Punktgewinn.
Nach einiger Zeit stand Thomas Nonnenmacher leicht schlechter. Aber das sagt ja noch gar nichts. Thies Rosenburg hatte von Beginn an alles unter Kontrolle und nutzte einen schwachen Turmzug von Frank Hamann geschickt aus. Ihm gelang schließlich ein Bauerngewinn.
Bei Reiner Kühl stand es lange ausgeglichen. Reiner schaffte es das Läuferpaar zu behalten und das Endspiel gegen zwei Springer einzuleiten.
Bei Hauke Rosenburg gegen Sören Koch wurde früh in der Entwicklung von der Theorievariante abgewichen und es kam zu einem spannenden Mittelspiel, wo ich gegen Sören Koch ein paar Ungenauigkeiten spielte und ziemlich in Bedrängnis kam.
Kritische Stellung für Schwarz.
Bei Thomas Nonnenmacher stand es ebenfalls nicht gut, aber Schach ist halt nicht immer zu 100 % hervorsehbar. Thomas stellte eine Falle (Grundreihenmatt + Turmgewinn), wo Cliff Ruhland reintratt. Plötzlich stand es 1:0 für uns! Reiner Kühl setzte Sven Meyerhold massiv mit seinen Läufern unter Druck und gewann ebenfalls. Super abgewickelt, Reiner! 2:0 für Burg.
Damit war uns ein Mannschaftsremis schonmal sicher.
Meine Stellung wurde immer schlechter und Sören Koch gewann mit zwei Meerbauern suverän und verdient die Partie. Glückwunsch!
2:1 für Burg. Thies spielte allerdings sehr stark und Frank Hamann konnte keinerlei Gegenspiel aufbauen. In einer absoluten Gewinnstellung verlor Thies die Nerven und spielte aus seiner Sicht nur Remis. Das Remis hat uns aber gereicht und wir gewannen den Mannschaftskampf gegen Itzehoe.
Mit diesem Sieg haben wir gezeigt, dass man mit uns rechnen sollte.

Thomas Nonnenmacher   1
Thies Rosenburg           0,5
Hauke Rosenburg           0
Reiner Kühl                    1

Es war ein schöner Schachtag und wir haben uns am Spielort sehr wohlgefühlt.

Euch und Ihnen noch einen schönen Dienstag!          Hauke Rosenburg

 

Die heutige Begegnung zwischen Burg und Schleswig wurde in der Burger Grundschule ausgetragen.
Viele von uns haben in ihrer Grundschulzeit dort schon etliche Wettkämpfe bestritten.
Es war also alles angerichtet für ein schönes Heimspiel. In der 7. Runde haben wir es endlich zum ersten Mal geschafft, mit unserer stärksten Mannschaft anzutreten. Wir waren alle hungrig auf einen Sieg. Ein Sieg würde unsere Ausgangssituation im Abstiegskampf enorm verbessern.
Kurz vor Beginn haben wir erfahren, dass die Schachfreunde aus Schleswig nur zu sechst antreten werden. Thomas an Brett 1 und Thies an Brett 3 hatten somit schon Feierabend. Ich finde es klasse, dass ihr bis zum Schluss die Mannschaft unterstützt habt. An allen anderen Brettern haben die weißen Steine punktlich um 10 Uhr begonnen.
Kommen wir erstmal zur Aufstellung:


1. Thomas Nonnenmacher   gegen   Andreas Hansen    (+/-)

2. Henrik Meyer                  gegen   Dirk Dann

3. Thies Rosenburg             gegen   Reiner Gombert    (+/-)

4. Hauke Rosenburg            gegen   Stanislav Elsässer
 
5. Hendrik Janke                 gegen   Marek Rogowski

6. Reiner Kühl                     gegen   Fridolin Hansen

7. Fjodor Schäfer                gegen   Peter Riha

8. Lars Nonnenmacher         gegen   Mike Bunke

 

Nach kürzester Zeit stand Reiner an Brett 6 besser und ihm gelang es immer mehr Druck aufzubauen und seine gute Ausgangsstellung in einen vollen Punkt umzuwandeln. (3:0) Reiner, sehr souverän!
An den anderen Brettern entwickelten sich gute Stellungen zu unseren Gunsten.

Lars konnte nach einer soliden Eröffung etwas Raumvorteil gewinnen.
Nach einem Bauernopfer auf e4 gelang ihm ein Doppelangriff mit DC2 und sein Gegner musste einen wertvollen Springer an Lars abtreten.
Mit der Mehrfigur hatte Lars leichtes Spiel den gegnerischen Damenflügel zu zerstören und uns 4:0 in Führung zu bringen! (Danke für deinen Einsatz, Lars!)

 

Bei Fjodor war die Stellung lange sehr ausgeglichen und meiner Meinung nach stand er im Mittelspiel sogar etwas schlechter. Sein gegnerischer Springer konnte das Feld d6 einnehmen und Fjodor somit leicht in Bedrängnis bringen. Durch ungenaues Figurenspiel seines Gegners gewann Fjodor einen Bauern und konnte mit dem Mehrbauern im Turmendspiel gewinnen. (5:0) Fjodor, bei deinem Lauf hoffen wir, dass du uns auch am nächsten Spieltag unterstützen kannst!

Henrik war mit seiner bisherigen Leistung in der Verbandsliga überhaupt nicht zufrieden. Nach der Partie gegen Flensburg meinte er zu mir: "Es geht nur noch um Schadensbegrenzung!" Henrik spielte sehr aggressiv und mit vollem Selbstvertrauen. Man merkte, dass er heute definitiv gewinnen möchte - und dass so schnell wie möglich. Sein Gegner konnte dem enormen Druck nicht standhalten und verlor eine Figur und somit auch die Partie. (6:0) Henrik, super gespielt!

 

An Brett 4 spielte ich mit den weißen Steinen. Nach der Eröffnung konnte ich das Feld e6 als Schwachpunkt lokalisieren und mir gelang es, Druck aufzubauen.
Mit meinem Angriff gewann ich zwei Bauern und konnte somit die Partie gefahrlos im Endspiel gewinnen (7:0)

Nun spielte nur noch Hendrik. er konnte an Brett 5 mit den schwarzen Steinen den Ausgleich erzielen, aber keinen Vorteil. Seine Partie war sehr verfahren und er bekam etwas Gegenspiel. Dennoch einigten sich die beiden auf Remis. (7,5:0,5) Hendrik, am nächsten Spieltag gehst du hoffentlich als Sieger vom Parkett!


Mit 7,5 zu 0,5 endete somit der Spieltag zwischen Burg und Schleswig.
Jungs, das war ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg.
Es hat mal wieder richtig Laune gemacht mit dieser Mannschaft zu spielen!

Mit dem Ergebnis im Rücken freue ich mich schon auf das nächste Spiel gegen Rendsburg!

Allen Lesern und Schachfreunden noch einen schönen Sonntagabend!

MfG Hauke Rosenburg

 

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