Auch der Husumer Schachverein konnte den Siegeszug der Schachfreunde Burg nicht stoppen und trat mit einer 2,5 - 5,5 Niederlage die Rückreise nach Husum an. Die Gäste mussten leider auf ihr etatmäßiges Brett 4 verzichten, doch diese Schwächung war letztendlich nicht der Grund für die deutliche Niederlage. Die Gründe für den Höhenflug der Burger liegen in der tollen Stimmung in der Mannschaft, absolute Zuversicht und unglaublicher Optimismus, der sich sichtbar in der Ergebnissen und der Tabelle widerspiegelt. Es dauerte auch an diesem Spieltag ziemlich lange, bis die ersten Spiele endeten. Hendrik Janke war es vorbehalten, die Schachfreunde in Führung zu bringen. Hendrik, dieses Jahr erstmalig an Brett 2, spielt zurzeit richtig geniales Schach. Auch in dieser Partie konnte er sein ganzes Talent in die Waagschale werfen, verbesserte Zug um Zug seine Stellung und gewann eindrucksvoll. Der Bann war gebrochen und die Gäste mussten nach und nach die Überlegenheit der Schachfreunde anerkennen. Hauke Rosenburg und Reiner Kühl spielten im Anschluss zeitgleich Remis, während Fjodor Schäfer und Thies Rosenburg gewannen und damit die Schachfreunde mit einem komfortablen 4-1 in Führung brachten. Auch die Niederlage von Jan Honnens gegen Routinier Uwe Jacobsen konnte das Blatt nicht mehr wenden. Lars mit einem Sieg und Thomas Nonnemacher mit einem Remis brachten den Sieg sicher über die Ziellinie. Ein Zittern um den Sieg kam diesmal zu keiner Phase des Spiels auf, denn es lief....und läuft bei den Schachfreunden.

8 Mannschaftspunkte nach 4 Spielen, die Maximalausbeute, doch kein Grund übermütig zu werden. Im nächsten Spiel, beim Schachklub in Uetersen, liegt die Favoritenrolle, blickt man auf die Tabelle, natürlich bei den Schachfreunden. Aber gerade der Abstand in der Tabelle darf nicht dazu führen, einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Gerade dann muss man besonders konzentriert und engagiert in die Partie gehen. Nach wie vor befinden sich die Schachfreunde auf der Erfolgswelle, das ist klasse und dürfte hoffentlich noch anhalten. Auch das Gefühl, nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben, kannt man eigentlich in dieser Phase des Spielbetriebs noch nicht. Aber von Klassenerhalt braucht keiner mehr sprechen, dieses Thema ist ad acta gelegt, jetzt gilt es sich anderen Zielen zu widmen..... und das Ziel beim nächsten Spiel heißt dann, Tabellenführung verteidigen!!!!

Das Schachjahr neigt sich dem Ende....allen Lesern wünschen die Schachfreunde Burg ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt dem Schachsport gewogen, denn .....NETTE LEUTE SPIELEN SCHACH....

 

Reiner

Toogle Left
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok