Die Schachfreunde siegen zusammen und verlieren zusammen....

 

Mit dem Sieg in Rendsburg ist der Klassenerhalt in der Verbandsliga in greifbare Nähe gerückt. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist zwar noch nicht beruhigend, doch aufsteigende Form und die Stimmung im Team lassen äußerst positiv in die letzten beide Runden gehen.

Es hat sich diese Saison wieder gezeigt, dass entscheidend für eine gute Platzierung nach wie vor der Teamgeist ist. Egal, wer spielt, jeder kämpft für jeden, alle für die Mannschaft. Auch die Anreisen für Jan aus Nordstrand oder Lars aus Kiel oder Horst Dieter aus Hamburg unterstreichen den Unterstützungsgeist und den unbedingten Willen, die Klasse auf jeden Fall zu halten.

Mit dieser Einstellung werden mit Sicherheit auch die letzten beiden Partien bestritten, sodass der ein oder andere Punkt noch drin ist. Thies hat als Mannschftsführer hat einen tollen Job gemacht, wir können mit ihm als Koordinator sehr zufrieden sein und auch für die neue Saison auf einen engagierten Mannschaftsführer hoffen.

Liebe Schachfreunde, bleibt am Ball ( oder anden Figuren ), haltet unserem Verein auch weiterhin die Treue und leistet euren Beitrag für einen langwierigen Verbleib in der Verbandsliga A....

vielleicht gibt es ja nächstes Jahr endlich mal wieder ein Duell mit unseren Freuden vom Heider Schachverein.... zumindest sieht es heute so aus

 

Gruß an alle Reiner

In der siebten Runde der Verbandsliga konnten wir einen wichtigen 5.5 - 2.5 Auswärtssieg gegen Rendsburg einfahren. Gleich zu Beginn der Begegnung stand fest, dass das siebte Brett von unseren Gastgebern krankheitsbedingt freigelassen wird. Ziemlich schnell konnte dann Hendrik am dritten einen hübschen Angriff am Königsflügel zu einem Sieg ummünzen, sodass es bereits in der ersten Stunde 2-0 für uns stand. Dass wir an diesem Tag nicht mit leeren Händen nach Hause fahren, war dann zu diesem Zeitpunkt mehr als wahrscheinlich. Es folgten dann drei Remis von Thomas, Lars und Reiner. Thomas hatte zwar einen prächtigen Freibauern auf d5, jedoch mit schwierigen Aussichten. Lars kam mit Schwarz auf dem Königsflügel schon etwas in Bedrängnis gegen ein Läuferpäarchen und vorgerückten Bauern, sicherte jedoch auch ein Unentschieden. Reiner stand nach der Eröffnung permanent in der Defensive, doch konnte nach ein paar ruhigen Zügen des Gegners wieder Gegenspiel erlangen und ausgleichen. Damit waren noch Thies, Hauke und Jan übrig. Thies geriet in seiner Stellung am Königsflügel mit Schwarz in Bedrängnis. Nachdem ihm selbst die Zugalternativen ausgingen, konnte sein Gegner ein starkes Positionsspiel aufbauen. Das war aber nur das einzige Brett, das wir an diesem Tag den Rendsburgern ließen. Jan konnte währenddessen einen überraschenden Sieg einfahren, nachdem sein Gegenspieler das Endspiel mit Turm und Läufer gegen zwei Türme aufgab. Damit war unser Sieg klar.

Hauke und sein Gegenspieler Manfred Plewka spielten an dem Tag die längste Partie. Mit einer schönen Kombi konnte Hauke einen Bauern gewinnen, später sogar eine Qualität, die jedoch zu einem nicht ganz eindeutigen Damenendspiel führte. Die Partie war lange nicht entschieden, da Zeitnot und Dauerschach drohten. In der Partie wurden schließlich 4 Bauern zu Damen (!) umgewandelt und das Endspiel wurde auf dem ganzen Brett gespielt. Hauke gewann schließlich trotz ständiger Zeitnot und wir sicherten uns so einen wichtigen Sieg für den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Tabelle nach dem 7ten Spieltag:

Rg Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1
(1988)
X 5.5 4.0 4.5 4.5     4.5 6.0 6.5 13 35.5
2
(2053)
2.5 X 6.5 4.5     4.0 4.5 4.5 5.5 11 32.0
3
(1954)
4.0 1.5 X 3.0 5.0 5.5   5.0   7.0 9 31.0
4
(1837)
3.5 3.5 5.0 X 5.0 4.5 4.5     4.0 9 30.0
5
(1859)
3.5   3.0 3.0 X 4.5 4.5 5.5 3.5   6 27.5
6
(1878)
    2.5 3.5 3.5 X 4.5 3.5 5.0 4.5 6 27.0
7
(1814)
  4.0   3.5 3.5 3.5 X 2.0 6.0 4.5 5 27.0
8
(1860)
3.5 3.5 3.0   2.5 4.5 6.0 X 4.0   5 27.0
9
(1937)
2.0 3.5     4.5 3.0 2.0 4.0 X 5.0 5 24.0
10
(1793)
1.5 2.5 1.0 4.0   3.5 3.5   3.0 X 1 19.0

Am vergangenen Samstag fand die erste Runde des Mannschaftspokals in Bad Segeberg statt. Das dortige Gymnasium bietet beste Voraussetzungen für spannende Mannschaftskämpfe. Während der Fahrt zum Spielort haben wir uns schon Gedanken über die Aufstellung gemacht. Wir beschlossen, dass unsere Bank, Thomas Nonnenmacher, am ersten Brett spielen soll. Thies Rosenburg soll am zweiten Spitzenbrett und Hauke Rosenburg am dritten Brett spielen. Reiner Kühl bekleidete unser viertes Brett. Wir alle hofften, dass die Losfee uns einen Gegner vor die Nase setzt, gegen den wir noch nie gespielt haben. Aber es kam alles anders...wir mussten gegen Itzehoe antreten, die ab nächster Saison in der Verbandsliga A antreten werden. Das wird sicher eine spannende Saison. :)

Die Aufstellung:

 

Thomas Nonnenmacher -      Cliff Ruhland        w/s
Thies Rosenburg           -      Frank Hamann     s/w
Hauke Rosenburg          -     Sören Koch         s/w
Reiner Kühel                 -     Sven Meyerhold   w/s

Die Spiele begannen alle unspektakulär und es entwickelte sich nirgends ein schneller Punktgewinn.
Nach einiger Zeit stand Thomas Nonnenmacher leicht schlechter. Aber das sagt ja noch gar nichts. Thies Rosenburg hatte von Beginn an alles unter Kontrolle und nutzte einen schwachen Turmzug von Frank Hamann geschickt aus. Ihm gelang schließlich ein Bauerngewinn.
Bei Reiner Kühl stand es lange ausgeglichen. Reiner schaffte es das Läuferpaar zu behalten und das Endspiel gegen zwei Springer einzuleiten.
Bei Hauke Rosenburg gegen Sören Koch wurde früh in der Entwicklung von der Theorievariante abgewichen und es kam zu einem spannenden Mittelspiel, wo ich gegen Sören Koch ein paar Ungenauigkeiten spielte und ziemlich in Bedrängnis kam.
Kritische Stellung für Schwarz.
Bei Thomas Nonnenmacher stand es ebenfalls nicht gut, aber Schach ist halt nicht immer zu 100 % hervorsehbar. Thomas stellte eine Falle (Grundreihenmatt + Turmgewinn), wo Cliff Ruhland reintratt. Plötzlich stand es 1:0 für uns! Reiner Kühl setzte Sven Meyerhold massiv mit seinen Läufern unter Druck und gewann ebenfalls. Super abgewickelt, Reiner! 2:0 für Burg.
Damit war uns ein Mannschaftsremis schonmal sicher.
Meine Stellung wurde immer schlechter und Sören Koch gewann mit zwei Meerbauern suverän und verdient die Partie. Glückwunsch!
2:1 für Burg. Thies spielte allerdings sehr stark und Frank Hamann konnte keinerlei Gegenspiel aufbauen. In einer absoluten Gewinnstellung verlor Thies die Nerven und spielte aus seiner Sicht nur Remis. Das Remis hat uns aber gereicht und wir gewannen den Mannschaftskampf gegen Itzehoe.
Mit diesem Sieg haben wir gezeigt, dass man mit uns rechnen sollte.

Thomas Nonnenmacher   1
Thies Rosenburg           0,5
Hauke Rosenburg           0
Reiner Kühl                    1

Es war ein schöner Schachtag und wir haben uns am Spielort sehr wohlgefühlt.

Euch und Ihnen noch einen schönen Dienstag!          Hauke Rosenburg

 

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